Stadtumbau Ost: Projekte im Land Sachsen-Anhalt

Das Programm Stadtumbau Ost

Themen: Programm Stadtumbau Ost |Stadtumbau in Sachsen-Anhalt

Das Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost" wurde 2002 als Teil der Städtebauförderung eingeführt. Es geht auf die Empfehlungen der Regierungskommission "Wohnungswirtschaftlicher Strukturwandel in den neuen Ländern" zurück, die im Jahr 2000 angesichts erheblicher Leerstandsprobleme in Ostdeutschland u.a. ein umfangreiches Abrissprogramm vorgeschlagen hatte.

Den Auftakt des Programms bildete der Bundeswettbewerb Stadtumbau Ost (2002). Dieser Wettbewerb diente dazu, die ostdeutschen Städte zur Entwicklung integrierter Stadtentwicklungskonzepte (INSEK) anzuregen. Die Mittel des Programms Stadtumbau Ost werden auf Grundlage solcher Konzepte eingesetzt.

Damit sich auch die Städte in den alten Bundesländern frühzeitig auf notwendige städtebauliche Anpassungen an veränderte wirtschaftliche und demographische Gegebenheiten einstellen können, hat der Bund im Jahr 2004 ein Programm "Stadtumbau West" aufgelegt.

Neben den Programmen "Stadtumbau Ost" und "Stadtumbau West" gibt es noch weitere Förderprogramme, mit denen die Stabilisierung und Erneuerung von Städten unterstützt wird: www.staedtebaufoerderung.info

Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost"

Mit dem Programm "Stadtumbau Ost" reagieren Bund und Länder auf den strukturellen Wohnungsleerstand in Ostdeutschland. Damit werden von 2002 bis 2016 insgesamt rund 3,4 Milliarden Euro für den Stadtumbau Ost zur Verfügung gestellt. Förderfähig sind, zu gleichen Teilen, Aufwertungs- und Rückbaumaßnahmen. Letztere werden jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern finanziert. Demgegenüber werden Aufwertungsmaßnahmen je zu einem Drittel von Bund, Ländern und Kommunen selbst finanziert. Ein Teil der Aufwertungsmittel wird seit 2005 für Sicherungsmaßnahmen eingesetzt.

Im Rahmen dieser übergeordneten Maßnahmen können insbesondere folgende unterstützt werden:

* Aufwertung des Gebäudebestandes
* Anpassung der städtischen Infrastruktur
* Wiederverwendung freigelegter Flächen
* Verbesserung des Wohnumfeldes
* Freimachung von Wohnungen
* Rückbau von Wohnungen


Für einen geregelten Ablauf der Förderung werden jährlich Verwaltungsvereinbarungen zwischen Bund und Ländern getroffen, die sogenannten Verwaltungsvereinbarungen Städtebauförderung. Daneben wurde mit der BauGB Novelle 2004 auch der rechtliche Rahmen für die Umsetzung von Maßnahmen des Stadtumbaus gesetzt.

 

weiterführende Links & Informationen:

Stadtumbau OST in Sachsen Anhalt Stadtumbau in Sachsen-Anhalt

Stadtumbau OST in Sachsen Anhalt IBA Stadtumbau

Stadtumbau OST in Sachsen Anhalt Bundestransferstelle Stadtumbau Ost:
Kompetenzzentrum des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau Ost“

Stadtumbau OST in Sachsen Anhalt Stadtumbau/Stadterneuerung:
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Stadtumbau OST in Sachsen Anhalt Stadtumbau Ost und West - Bundesprogramm:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

 

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